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Gespeicherte Prozeduren mit Output- und Return-Parametern

SQL4automation unterstützt neu Prozeduren mit Output- und Return-Parametern. Um SQL4automation mitzuteilen, dass Return- oder Output-Parameter verwendet werden, werden Platzhalter im SQL-String eingesetzt. Für Return-Parameter wird @@RetParam@@ und für Output-Parameter @@OutParam@@ verwendet.

Bitte beachten Sie, dass Microsoft SQL Server bei Stored Procedures immer einen Integer als Return-Parameter zurückgibt. Dieser muss zwingend im SQL-String enthalten sein, wenn ein SQL-String Output-Parameter enthält.

Microsoft SQL Server gibt bei Stored Procedures immer einen Integer als Return-Parameter zurück

Die Return- und Output-Parameter werden in derselben Reihenfolge wie in der SQL-Query zurückgegeben. Der erste Parameter ist der Return-Parameter, der zweite der Output-Parameter. Bei dieser Anfrage wurde der Standard-Datenbanktreiber verwendet.

Falls der SQLAPI++-Treiber verwendet wird, werden immer alle Parameter zurückgegeben:

Falls der SQLAPI++-Treiber verwendet wird, werden immer alle Parameter zurückgegeben

Gespeicherte Prozeduren, die mit Visual Studio erstellt wurden (SQLCLR)​

Es gibt die Möglichkeit, mit Visual Studio gespeicherte Prozeduren zu erstellen (SQLCLR). Das macht den SQL Server sehr mächtig, da diese Prozeduren nicht nur Daten aus der Datenbank abfragen, sondern auch C#-Code ausführen können. Zum Beispiel ist es so möglich, Dateien per FTP zu übertragen oder eine SOAP-Kommunikation aufzubauen. Um SQLCLR-Funktionen auszuführen, muss auf jeden Fall die SQLAPI-Schnittstelle verwendet werden. Falls die Prozedur Output-Parameter enthält, müssen diese mit einer speziellen Syntax angesprochen werden. Anstelle von @@RetParam@@ und @@OutputParam@@ wird @@<Datentyp>@@ verwendet. Zum Beispiel: @@INT@@

Mit Visual Studio erstellte gespeicherte Prozeduren (SQLCLR)